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Biologische Evolution auf Galapagos
Während man auf See in die violetten Augen eines Oktopuses starrt, einen Wasserleguan dabei beobachtet wie er durch Wellen gewaschene Algen isst, oder auf eine ruhige Schildkröte blickt, kann man sich als Besucher der Inseln nicht helfen und denkt: "Wie können solche Kreaturen entstehen?" Und sie werden nicht die ersten sein.
"In Anbetracht der geringen Größe dieser Inseln bestaunen wir umso mehr die Zahl ihrer dort lebenden Wesen und ihrer beschränkten Reichweite... Entsprechend werden wir sowohl in Zeit als auch in Raum dem Mysterium der Mysterien immer näher kommen - der Entstehung neuer Lebensformen auf dieser Erde." Charles Darwin, 1845
In einem solch rauen und unerbittlichen Umfeld ist es schwer zu glauben, dass die Flora und Fauna durch Zufall auf diesen Inseln entstanden ist in der Hoffnung auf die Chance einer Dynastie von Nachkommen. Jedoch bleibt die Tatsache, dass Leben in solch einer Vielfalt selbst in einer Umgebung existieren kann, die so wenig zu bieten hat. Das macht die Reise noch wunderlicher.
Sicherlich sind viele der ersten Ankömmlinge auf den Inseln zu einem ungünstige Zeitpunkt angereist: in einer Zeit ohne eine Freund der Sie begrüßen konnte, ohne essbare Pflanzen und ohne ein wenig Boden um Wurzeln zu schlagen. Der Zufall brachte im Laufe von Jahrmillionen Vögel in einem Sturm, Seelöwen und Pinguine in Strömen und Samen vom gegenüberliegenden Kontinet. Die ersen Arten werden oft als (ersten) Pionierarten bezeichnet. Diese Arten sind jene, die mit nahezu nichts existieren können, wie z.B. auf Lava wachsende Pflanzen. Sie leben um zu sterben und hinterlassen ihr organischen Material für die nächsten vegetarischen Kreaturen.
Darwins Forschungen, speziell der Darwin Finken, im Bezug auf die Anpassung der Arten, die es auf den Inseln gab, bildete schließlich die Grundlage für seine Theorie der natürlichen Auslese. Zu der Zeit gab es eine dynamische Abweichung von der allgemeinen Auffassung, dass die Arten statisch waren. Kurz erläutert basiert das Konzept der Evolution der Arten auf einer Reihe von Merkmalen des Überlebens und der Vermehrung. In den meisten Populationen ist die Zahl der Arten größer als die verfügbaren Ressourcen und der Wettbewerb ist unvermeidlich. In der normalen Variante treten gelegentlich Mutationen oder Unterschiede in den Arten auf, welche einen Vorteil für das Überleben oder die Zucht bringen können. Jene mit einer positiven Veränderung werden eine größere Anzahl an Nachkommen haben. Die Nachkommen erhalten wahrscheinlich nicht nur dieselben genetischen Vorteile, sondern werden auch mit größerer Wahrscheinlichkeit überleben und ihre Gene weitergeben. Jene die sich am besten an die Umgebung anpassen und sich am erfolgreichesten spezifizierten, werden überleben.
Nach Jahren der Isolation der Galapagosinseln, in denen kleine Populationen der Arten existieren, sind Anpassungen innerhalb der Spezies drastischer, da es keine große Mainstream-Population; welche als Puffer für Schwankungen agieren könnte; gibt.
Oft sind es Abwandlungen eines Vorfahren offensichtlich. Die Landleguane von Santa Fe unterscheiden sich in ihrer gelben Farbe, haben sich aber wie ihre Vetter auf anderen Inseln an Kakteen, Dornen und alles Essbare angepasst. Ihre Cousins zweiten Grades, die Meeresechsen, habe sich vielleicht an Essen aus dem Meer angepasst um Konkurrenz an Land zu vermeiden. Das berühmteste Beispiel sind die 13 Arten der Darwinfinken, die alle von einem einzigen Vorfahren abstammen und sich an solch unterschiedlichen Dingen wie Kakteeen, Parasiten und sogar Blut angepasst haben. Der Prozess der Anpassung wird auch in Jonathan Weiner dokumentiert "The Beak of the Finch", veröffentlicht von Vintage Books.
» Für umfassendere Informationen über die Evolution besuchen Sie Galapagos Schnelle Fakten
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