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Umweltneuigkeiten der Galapagos Inseln
Die Lage des Tourismus
von Dr. Robert Bensted-Smith
8. März 2001 - Puerto Ayora, Galapagos. Der folgende Bericht ist Teil eines Briefes, der an Herrn Juan Schiess, den Präsidenten der Touristenkammer von Galapagos, als Anwort auf seine Anfrage über eine Beurteilung der Lage des Tourismus nach der neulichen Ölkatastrophe, geschickt wurde.
Die Arbeit, den Grad der Verschmutzung der Küstenlinie zu bestimmen und der Abwägung der ökologischen Belastung ist noch im Gange. Ich kann jedenfalls mit einiger Überzeugung sagen, dass die Auswirkungen der Katastrophe auf die wildlebenden Tiere leicht, wenn auch ziemlich weitverbreitet um den Archipel waren. Es ist unwahrscheinlich, dass ein normaler Galapagosbesucher irgendwelche Folgen oder Einflüsse des Ölteppichs bemerken würde. Trotz des Unfalls schliessen der Galapagos Nationalpark und das Meeresschutzgebiet immer noch eines der reinsten Inselökosysteme der Welt ein.
Momentan führen der Galapagos Nationalpark und die Charles Darwin Untersuchungssation eine Beurteilung des Verschmutzungsgrades rund um die Küstenlinien aller betroffenen Inseln durch. Dort, wo erhebliche Mengen Öl gefunden werden, werden sie beseitigt. Wissenschaftler werden verschmutzte und unverschmutzte Gebiete und Tierarten, die als gefährdet erachtet sind, untersuchen, um die Belastung des Ölunglücks einzuschätzen. Es ist wahrscheinlich, dass es in einigen Gebieten und Tierpopulationen Belastungen geben wird. Während ein paar erheblich sein können, wird das Gesamtbild eines von vereinzelten, geringeren Schäden sein. Allerdings könnte es schwierig werden, die Schäden bezogen auf die natürlichen Schwankungen auf Galapagos und den Meeres- und Küstenökosystemen in den verschiedenen Jahreszeiten und Orten zu messen. Wir hoffen, dass wir bestimmte Gebiete und Tierarten über einige Jahre beobachten können, um sicher zu stellen, dass es eine völlige Genesung und keine unvorhergesehenen mittelfristigen Einwirkungen gibt. Gleichzeitig werden eine Reihe von Messungen nötig sein, um vor Notsituationen verschiedener Arten geschützt und dafür vorbereitet zu sein, wir müssen das Warnsignal beachten!
Wenn man die Menge des ausgelaufenen Öls betrachtet, hätten die Folgen viel schlimmer ausfallen können. Es scheint, als hätte Galapagos Tierwelt Glück gehabt, vor allem aufgrund der Strömungen und Winde, die das Öl weit weg von der San Cristobal Insel in tieferes, entfernt der Küste gelegenes Gewässer gebracht haben. Das Bunkeröl strömte auseinander, während das Dieselöl stetig in dem intensiven Sonnenschein verdunstete, bevor es die Küsten der anderen Inseln erreichte.
Das Glück mit dem Wetter wurde vervollständigt mit engagierter, harter Arbeit - der Galapagos Nationalparkdienst unternahm entschlossene, gemeindeweite Anstrengung, um das Bunkeröl von den Stränden und Felsküsten fernzuhalten. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um den Galapagos Reiseveranstaltern für ihre enrome Unterstützung zum Schutz der Einrichtungen während dieses Notfalls zu danken. Finanzmittel, logistische Unterstützung, Material und Personal, alles wurde schnell bereitgestellt und Sie persönlich nahmen an den täglichen Treffen in den Parkhauptbüros teil, um die Situation zu besprechen und die nächsten Schritte zu planen. Es war ein unschätzbarer Beitrag zur lokalen Reaktion, das half, die Umweltschäden zuverringern.
Ich bin zuversichtlich, dass die wissenschaftliche Beurteilung den Eindruck bestätigen wird, dass die Tierwelt auf Galapagos diese ernste Gefahr relativ unbeschädigt überstanden hat. Sicherlich gibt es viele andere Naturschutzhürden zu meistern, wenn wir die Galapagos Inseln mit all ihren derzeitigen Reichtümern an Artenvielfalt im Meer und an Land beschützen wollen - fremde eingeschleppte Arten und Fischereileitungsprobleme sind zwei, die noch ausstehen. Wir freuen uns auf die fortlaufende Zusammenarbeit mit der Toursimusbranche, um diese und andere Probleme anzusprechen, um diesen einzigartigen und wundervollen Archipel zu schützen.
Robert Bensted-Smith, Direktor
Charles Darwin Untersuchungsstation
Die Ölkatastrophe, Ansichtspunkte
von Tui de Roy
26. Januar 2001 - Neuseeland. Die Jessica hatte keine Aufgabe in Galapagos: sie war heruntergekommen, unversichert, hatte keinen Hochseekapitän, war niemals zuvor in Galapagos gewesen und hatte keine örtliche Seekarte. Das Schiff lieferte vermutlich Öl nach Baltra, welches ein Tiefseehafen ohne gefährliche Riffe ist, nicht wie die San Cristobal Insel, deren zweiter Hafenname Unglücksbucht ist! Wie auch immer, die Gesellschaft, die sie steuerte, war im Teilbesitzt eines Verwandten des Verteidigungsministers. Und mancher sagt, dass das der einzige Grund ist, dass sie Ihre Fahrterlaubnis besessen hat.
Zweitens gibt es nur ein Schiff in Galapagos, dass Bunkeröl verbrennt, eine Situation, in der ich verstehe, dass ihm eine Zeitgrenze zur Beseitigung gesetzt wurde.
Drittens haben die Besizter der Fracht, es war Staatsbesitz von Petroecuador, in den ersten vier Tagen, nachdem das Schiff auf Grund gelaufen ist, jedoch bevor Öl ausgelaufen ist, mit dem Rückhalt der Marine irgendmögliche Versuche des Parks und der Sea Sheperd Society's ship Sirenian, das Öl zu beseitigen, verboten, weil dies angeblich Diebstahl ist. Der Parkdirektor hat die Besitzer öffentlich beschuldigt, Bemühungen, eine Katastrophe in ihrem eigenen Interesse zu verhindern, um das Öl, welches sie sich als rettenswert (und unverischert) erhofften, sicherzustellen zu durchkreuzen.
Fazit - Das Ölunglück war teilweise eine Folge von kleinlicher Politik, was Ölunglücke auf der Welt für gewöhnlich sind, jedoch meist aus Fahrlässigkeit. Dankenswerterweise, was ich über die letzten Entwicklungen auf den Inseln hörte (und ich hatte heute Morgen ein langes Gespräch mit Leuten vom Ort) wirken die Strömungen, leichten Winde und intensiven Sonnenstrahlen mit, den Ölfleck zu vertreiben und verdunstenzu lassen, sodass er vermutlich keinen grossen Schaden an der Tierwelt nimmt. Aber wir können versichert sein, dass das nicht der letzte Ölteppich sein wird - lasst uns nur hoffen, dass jeder gut vorbereitet ist und dass der Nationalpark nächstes Mal die volle Verantwortung zum Handeln bekommt.
Ironischerweise wurde das Ölunglück von manchen dazu benutzt, die Regierung gut aussehen zu lassen, da sie den Eindruck machte, dass sie international mit jedermann zusammenarbeitet und maximale Sorge um Galapagos vorgab. Und das ist ein leichter Kurswechsel von viel grösseren Problemen, wie das des Fischens - sogar die Fischer bekommen Ansehen dafür, dass sie sauber machen, während ihre politische Unterstützungmethode, ausgesprochen von einer schrillen Kongressdame, die Umweltschüzter scharf kritisiert, dass es ihnen misslungen ist, diesem Unglück vorzubeugen. Manche wollen die Touristen oder die örtlichen Entwicklungen für den Ölfleck verantwortlich machen. Während wenn es im Wesentlichen keine Leute auf Galapagos gäbe, es keinen Bedarf an Öl gäbe, diese imaginäre Lösung nur die Türen zu einem kompletten Freischein für alle zur internationalen Fischerei öffnen würde, ohne jemanden vor Ort, der Bedenken oder Gegenargumente äussert, wie es in vielen Teilen des Südozeans der Fall ist.
Trotzdem, was ich oben sagte, denke ich, dass menschlicher Druck auf Galapagos ein kritisches Mass erreicht hat und wir nie wieder dorthin zurückkehren können, wie es einmal war. Das kommt daher, dass Fischer die Festlandküste meiden, wo die Fischbestände kollabiert sind und da in der Welt Überfsichung gleichermassen solche Notlagen erreicht hat, dass Galapagos nun das unausweichliche Ziel der Habgier dieser Industrie ist. Der ölfleck wird bestimmt eine unbekannte Zahl an unschuldigen Tieren und anderen Lebensformen töten, aber es gibt keinen Zweifel, dass es sich zu seiner Zeit abbauen und das Ökosystem sich selbst reparieren wird, wenn es ihm erlaubt ist. Aber die Probleme der ungezügelten Überfischung, unterbrochen von Anfällen der Gewalt und Gesetzeslosigkeit, wie man es in den letztenMonaten gesehen hat, werden nicht so schnell vorbei sein.
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